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Handy-Infos

Anbieter und Tarife

Mobiltelefone sind aus der heutigen Zeit kaum weg zu denken. Das omnipräsente Handy bringt eine große Anzahl von Anbietern und Tarifen mit sich, was zur Folge hat, dass der Verbraucher in diesem Tarifdschungel schnell den Überblick verliert. Auf der Suche nach dem günstigstem Tarif wird man permanent mit denselben Fragen konfrontiert: Welcher Provider passt zu mir und welcher Tarif am ehesten zu meinem Telefonverhalten? Ein Vergleich diverser Handytarife und Anbieter lohnt sich in jedem Fall: Der Verbraucher erhält einen nach seinen Wünschen zugeschnittenen Vertrag oder Tarif und kann dabei richtig sparen.

Welcher Telefonier-Typ sind Sie?

Um herauszufinden, welcher Tarif am besten zu Ihnen passt, sollten Sie zunächst Ihr Telefonverhalten untersuchen. Man unterscheidet zwischen Wenigtelefonierer, Normaltelefonierer und Vieltelefonierer:

Der Wenigtelefonierer telefoniert mit seinem Handy ca. 30 Minuten im Monat. Dabei gehen 60% seiner Anrufe ins Festnetz. Die Gesprächsdauer beträgt durchschnittlich 40 Sekunden pro Anruf. Hinzu kommt die Versendung von ca. 14 SMS und in etwa 5 Mailboxabfragen jeden Monat. Der Wenigtelefonierer nutzt sein Handy nur für wichtige Anrufe. Diese Art der Handynutzung dient dem Zweck, in Notfällen erreichbar zu sein und anzurufen - beispielsweise bei einer Panne oder einem Unfall mit dem Auto.

Der Normaltelefonierer nutzt das Handy für private und/oder geschäftliche Zwecke. Er kommt auf eine gesamte Gesprächszeit von ungefähr 90 Minuten pro Monat. Die Dauer eines Telefonats ist im Schnitt 60 Sekunden. Er verschickt bis zu 50 SMS und ca. 5 MMS.

Der Vieltelefonierer benutzt sein Handy täglich und hat dieses immer empfangsbereit. Das Handy kommt sowohl beruflich als auch privat zum Einsatz. Etwa 50% der Anrufe führen ins Mobilnetz. Als Vieltelefonierer wird bezeichnet, wer ca. 180 Minuten im Monat auf seinem Mobiltelefon spricht. Zusätzlich schreibt er ca. 80 SMS und hört seine Mailbox regelmäßig ab.

Die Gesprächskosten der unterschiedlichen Mobilfunknetze

Bei den Gesprächskosten unterscheiden sich die Netzbetreiber kaum. E-Plus und O2 taten sich in der jüngsten Vergangenheit durch innovative Tarifmodelle hervor, um von den beiden großen Anbietern Kunden zu gewinnen. Besonders O2 hat mit seiner "Homezone" ein Tarifmodell entwickelt, das sich stark von den Konkurrenten abhebt. Mit diesem Produkt kann man zusätzlich mit einer Festnetznummer in einem festgelegten Bereich, der Homezone, zu Festnetzpreisen telefonieren. Vodafone und D1 folgten schnell diesem Tarifmodell und bieten Ihren Kunden die Homezone mittlerweile auch an. Ein wichtiges Kriterium bei der Netzwahl sind die Gesprächsgebühren in andere Handynetze. Telefoniert ein Kunde häufig in ein bestimmtes Netz, sollte er Kunde desselben Netzes werden. Telefonate von einem Handynetz in ein anderes werden meist zu höheren Gebühren abgerechnet.

Handy-Flatrate und Freiminuten

Flatrates für Mobilfunktarife erfreuen sich im Moment großer Beliebtheit. Nahezu jeder Anbieter verfügt mittlerweile über einen Flatrate-Tarif: Der Kunde zahlt einen monatlichen Festbetrag und kann ohne Zeitbegrenzung in bestimmte (oder alle) Mobilfunknetze und in der Regel auch in das Festnetz telefonieren. Vieltelefonierer können so ihre Kosten deutlich reduzieren, da sie nun nicht mehr für jedes Gespräch bezahlen müssen, sondern für einen pauschalen Betrag so lange sie wollen telefonieren können. Fast alle Provider bieten Pakete mit Freiminuten, auch Freieinheiten genannt, an. Diese beinhalten eine gewisse Anzahl von Minuten, die der Handybenutzer für Gespräche zur Verfügung hat. Bleibt er im Rahmen seiner Freiminuten, fallen außer der Grundgebühr keine weiteren Kosten an. Auch hier unterscheiden sich die Tarife deutlich voneinander; während der Kunde bei einigen Verträgen völlig frei über sein Minutenpaket verfügen kann, sind diese bei anderen Verträgen auf Mobilfunknummern des gleichen Anbieters oder ins Festnetz limitiert. Prinzipiell gilt, dass die Grundgebühr mit der Zahl der Freiminuten steigt. Bei vielen Anbietern werden die Freiminuten als Einheiten bezeichnet: Ein Gespräch, was eine Dauer von 1 Minute hat wird mit einer Einheit abgerechnet, sowie der Versand von einer SMS auch 1 Einheit kostet. Sofern Sie nicht alle Einheiten im Monat verbrauchen, bieten einige Provider auch die Übertragung der Freiminuten/Einheiten in den nächsten Monat an. Dies ist jedoch die Ausnahme. In der Regel verfallen die nicht genutzten Freiminuten/Einheiten am Ende des Monats. Daher erscheinen diese Tarife in Vergleichen häufig günstiger als sie in Wirklichkeit sind, insbesondere wenn Ihr monatliches Telefonaufkommen stark schwankt.

Taktung

Entscheidende Grundlage, wie der Provider die Gespräche berechnet, sofern kein Paket gekauft wurde, ist die Taktung. Mobilfunkanbieter rechnen nach verschiedenen Methoden ab. Die Taktung erklärt sich aus zwei durch einen Schrägstrich verbundenen Zahlen, beispielsweise 60/60 oder 60/10. Die erste Ziffer bedeutet, dass die ersten 60 Sekunden auf jeden Fall komplett berechnet werden - auch wenn das Gespräch kürzer dauert. Je kleiner die zweite Zahl, desto genauer wird berechnet, weil dann die angebrochenen Minuten nur anteilsmäßig berechnet werden. Optimal ist die sekundengenaue Abrechnung 60/1 oder noch besser 10/1 oder 1/1: Jedoch wird hierfür von den meisten Anbietern eine höhere Grundgebühr berechnet.

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