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DSL-Infos

Was ist DSL?

Der Begriff DSL hat sich für den schnellen Zugang zum Internet durchgesetzt. DSL ist die Abkürzung für Digital Subscriber Line, was soviel bedeutet wie digitale Teilnehmerleitung. In Deutschland wird für einen Privatanschluss überwiegend asymmetrisches DSL (=ADSL) geschaltet. Ein größerer Anhang an einer E-Mail kann also bedeutend schneller auf den eigenen Computer geladen, als vom eigenen Computer versendet werden. ADSL (Assymetric Digital Subscriber Line): Bei dieser Technologie wird dem Downstream (Geschwindigkeit aus dem Netz) eine höhere Bandbreite zugewiesen als dem Upstream (Geschwindigkeit ins Netz): Es können in der Regel höhere Datenmengen aus dem Netz heruntergeladen werden als Daten hochgeladen. Ermöglicht werden Geschwindigkeiten von bis zu acht Megabit pro Sekunde zum Kunden und einem Megabit pro Sekunde vom Kunden zurück ins Netz und ist damit bis zu 60 Mal schneller als ISDN. Die sogenannten Bandbreiten, also die Geschwindigkeiten, die mit DSL erreicht werden können, sind erheblich höher als mit einem analogen Modem oder ISDN. Außerdem gibt es diverse Varianten, die eine individuelle Anpassung an die eigenen Bedürfnisse zulassen.

Surfen und Telefonieren gleichzeitig Dank DSL

Ein DSL-Anschluss hat den großen Vorteil, dass der normale Telefonanschluss frei bleibt, wenn Sie im Internet surfen. Die Nutzung des Internets mit einem analogen Modem oder einer ISDN-Karte belegt schließlich immer eine Telefonleitung, die dann nicht mehr zum Telefonieren genutzt werden kann. Somit können Sie, Dank DSL, immer gleichzeitig surfen und telefonieren, egal ob Sie einen analogen oder ISDN Anschluss haben.

Normaler Telefonanschluss reicht aus

Ein weiterer Vorteil der DSL-Technik ist, dass sie mit Vorliebe die „alten” Kupfer-Telefonleitungen benutzt, die in früheren Zeiten überall verlegt worden sind. Nur über diese ist es bisher möglich, DSL-Anschlüsse mit einem guten Preis-Leistungsverhältnis zur Verfügung zu stellen. Man braucht also für DSL nur einen ganz normalen, analogen Telefonanschluss und kein ISDN; es funktionieren beide Varianten: Analog und ISDN. Dies erklärt auch, warum bis heute viele potenzielle Nutzer von DSL in den neuen Bundesländern nicht angeschlossen werden können. Dort wurden für die neu zu schaffende Telefon-Infrastruktur zukunftsweisend Glasfaserkabel verlegt. Leider ist es jedoch zu teuer und damit unwirtschaftlich für die großen Telekommunikationsunternehmen, Kunden in diesen Gebieten mit einem DSL-Anschluss zu versorgen. In Zukunft wird sich erfreulicherweise an diesem Umstand aber einiges ändern.

Länge des Kupferkabels ist für die Geschwindigkeit entscheidend

Wenn der Weg zwischen eigener Wohnung oder eigenem Haus und der nächsten Vermittlungsstelle mit einem Kupferkabel überbrückt ist, können Sie in den meisten Fällen von der DSL-Technik profitieren. Je kürzer diese Strecke ist, desto besser die Signalqualität und damit die verfügbare maximale Bandbreite. Daher ist in größeren Städten / Ballungsräumen die DSL Geschwindigkeit höher, als in ländlichen Gebieten. Die maximale Geschwindigkeit kann bis zu 16000 kbit/s betragen.

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